Telefon   089 21 02 33 90
fachpraxis am frauenplatz, Zahnärzte  Parodontologie - Endodontie - Implantologie

Der Erhalt der eigenen Zähne auf schonende
und sorgfältige Weise

 

Parodontitis, ParodontologieDie Parodontologie beschäftigt sich mit allen Erkrankungen des Zahnhalteapparates sowie deren Therapie. Parodontitis, landläufig
auch Parodontose genannt, ist besonders bei der Altersgruppe ab
35 auch heute noch weit verbreitet. Ursache sind bakterielle Beläge
zunächst am Zahnfleischrand und später in der Zahnfleischtasche
sowie eine daraus resultierende Reaktion des Immunsystems.

Genetische Veranlagung und allgemeine Erkrankungen wie z.B.
Diabetes stellen ebenso wie Rauchen erhöhte Risikofaktoren für die Entstehung und das Fortschreiten einer Parodontitis dar. Gerötetes Zahnfleisch, das leicht blutet, sichtbarer Zahnbelag sind schon Anzeichen für eine Entzündung und betreffen zunächst nur das Zahnfleisch (Gingivitis). Auch andauernder Mundgeruch kann ein Warnhinweis sein.
Wird die Entzündung nicht behandelt und wandert weiter in Richtung Kieferknochen, so entsteht eine Parodontitis, der entzündliche Abbau  des gesamten Zahnhalteapparates, der zum Verlust des Zahnes
führen kann.

In der Fachpraxis am Frauenplatz widmen wir uns diesem Fachgebiet, das in Deutschland leider immer
noch zu stiefmütterlich behandelt wird, mit besonderer Sorgfalt. In den meisten Fällen  einer parodontalen
Erkrankung können wir trotz fortgeschrittenem Stadium den Zahn retten.

 

 

Wie gehen wir vor?

Die Krankheit verläuft sehr individuell. Deshalb führen die Parodontologen der Fachpraxis zunächst eine
sehr genaue Diagnostik durch. Dabei  werden die Zahnfleischtaschen (6 Messungen pro Zahn), der Zahn-
fleischschwund sowie die Zahnlockerung untersucht und im Zusammenhang mit aktuellen Röntgenbildern ausgewertet.


Im Einzelfall ist ein ergänzender Bakterientest notwendig und sinnvoll. Diese sehr überdurchschnittliche Diagnostik erlaubt es uns noch besser, den Zustand und die Behandlungsnotwendigkeit Ihres Zahnhalte-
apparates einzuschätzen und stellt für uns die Grundlage einer adäquaten Therapie dar. Die meisten
Patienten stellen nach dem ersten Termin fest, dass sie „noch nie so genau untersucht“ wurden. Auch
die Abklärung von z.B. Mundschleimhautveränderungen ist selbstverständlich Inhalt der ersten Unter-
suchung. Der nächste Schritt ist die vollständige und exakte Entfernung von Zahnstein und Bakterienbelag oberhalb des Zahnfleischrandes und in den Zahnfleischtaschen. Diese erste Phase der Therapie wird auch Initialtherapie oder Phase I Therapie genannt. Nach Durchführung dieser strafft sich das Gewebe auf na-
türliche Weise, da der Körper keine Bakterien mehr abwehren muss. Dieser Heilungsprozess wird zunächst abgewartet, bevor 6-8 Wochen später im Zuge der sog. Reevaluation über den Zustand und ggf. über weitere Therapiemaßnahmen entschieden wird.


Ziel der Therapie ist es, die Zähne von krankheitserregenden Keimen zu befreien und dauerhaft stabile Verhältnisse zu schaffen. Um dieses zu erreichen, können bei einer fortgeschrittenen Parodontitis im
Anschluss an die Initialtherapie chirurgische Interventionen erforderlich sein. Diese sog. Phase II Therapie
ist manchmal notwendig, um die Zähne dauerhaft erhalten und Zahnverlust zu einem späteren Zeitpunkt
verhindern zu können. Bei entsprechender Indikation kann durch neueste Methoden der Geweberegene-
ration auch verlorener Knochen wieder aufgebaut werden. Hier erstellen wir für den Patienten einen
individuellen Therapieplan.

 

 

Ohne eine regelmäßige Dentalhygiene kann eine Parodontitistherapie nicht langfristig
erfolgreich sein

Ohne eine regelmäßige Kontrolle und eine professionell durchgeführte Dentalhygiene kann eine bereits
vorhandene Parodontitis langfristig nicht erfolgreich geheilt werden. Nur so können die nicht sichtbaren
Beläge und Bakterien, die sich als krankheitserregende Keime in Form eines Biofilms ansiedeln, recht-
zeitig entfernt und ein Rückfall sicher verhindert werden.


Parodontitis kann dem gesamten Organismus schaden. Wissenschaftlich anerkannt stellt eine unbehan-
delte Parodontitis einen Risikofaktor für Herz- Kreislauferkrankungen einschließlich Herzinfarkt, Frühgeburt
oder Diabetes dar. Wegen der allgemeinmedizinischen Zusammenhänge ist ggf. eine intensive Zusammen-
arbeit unserer Parodontologen mit weiteren Ärzten wie Internisten, Kardiologen, Gynäkologen, Dermato-
logen, Diabetologen und Rauchertherapeuten erforderlich. Während der gesamten Therapiezeit steht Ihnen
Ihr Parodontologe der Fachpraxis auf Wunsch als persönlicher Ansprechpartner zur Verfügung.

 

 

Das parodontologische Therapiespektrum der Fachpraxis:

 

Parodontologie

 

• Initialtherapie (Phase I Therapie)
• Parodontalchirurgie (Phase II Therapie):

• Offene Reinigung (mod Widman Lappen)
• Taschenelimination (resektive Therapie)
• Knochenaufbau (regenerative Therapie /GTR)

 

• Mukogingivalchirurgie:

• Rezessionsdeckung mit Bindegewebstransplantat
• Freies Schleimhauttransplantat
• Vestibulumplastik

 

• Präprothetische Chirurgie:

• Chirurgische Kronenverlängerung

 

 

nach oben